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Sportbootführerscheine Binnen und See wurden neu geordnet / Praxisprüfung SKS

(25.04.17) Am Sonntag, 23.04.17 fand die Informationsveranstaltung des PA - Ausland (auch im Auftrag des PA-Bayern) über die Neuordnung der Sportbootscheine statt, ergänzt durch eine Präzisierung zur Praxisprüfung des SKS.

Aufgrung der Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 04. (für den 03.) Mai 2017 (2017 Nr. 23) ergeben sich folgende Änderungen:

Der gemeinsame Prüfungsausschuss von DSV und DMYV wird zum 30.04.2017 aufgelöst. Das bedeutet, dass zwar die fertigen Segelscheine, nicht mehr aber die bisher abgelegten Teilprüfungen für Scheine bei einem Verband vom anderen anerkannt werden können.

Da keine Vertreter der Wasserschifffahrtsdirektionen mehr bei den SBF-Prüfungen anwesend sein müssen, kann der Sportbootführerschein nun auch im Ausland abgelegt werden. Dafür erheben die Verbände eine spezielle Auslandsprüfungsgebühr von 38,- Euro.

Sportbootführerschein

Es gibt nurmehr einen Sportbootführerschein mit den Unter-Rubriken
a)      für Binnenwasserstraßen „Unter Motor und/oder unter Segel“
b)      für Seeschifffahrtsstraßen „Unter Motor oder unter Motor und Segel“  (einen Erwerb rein unter Segel für Seeschifffahrtsstraßen wird es nicht geben).

Inhaltlich ändert sich prüfungsmäßig nichts. Alle alten Bücher und Aufgaben gelten noch.
 
 Die Gebühren erhöhen sich, dafür sind Reisekosten und Anmelde- sowie die Ausstellungsgebühren im Preis enthalten.

*  Es gibt ein neues ärztliches Zeugnis.

 

SKS-Praxisprüfung

Es sind bei der Prüfung unter Segel 2 Notmanöver zu fahren.

* Das reine Notmanöver unter Motor ist nunmehr ausschließlich für Motoryachten vorgesehen.

* Segelyachten fahren 2 Arten von Notmanövern:

   a) wie bisher MOB nur unter Segel mit Halse oder Q-Wende

   b) neu: motorgestütztes MOB-Manöver unter Segel - zur Auswahl stehen:

      Quick-Stop;

      MOB-Manöver mit Gefahrenhalse;

      MOB-Manöver mit Beidrehen (sog. Münchener Manöver);

      Teardrop-Manöver;

 

Hier ein Link zu den möglichen Manövern. Die ersten beiden sind die konventionellen Segelmanöver ohne Motorunterstützung.